LA TRAVIATA

Oper von Giuseppe Verdi
Aufführung in italienischer Sprache
Libretto von Francesco Maria Piave
nach dem Roman „Die Kameliendame“
von Alexandre Dumas dem Jüngeren
Musikalische Bearbeitung von Ettore Prandi

Premiere am 1. März 2024

Giuseppe Verdis Meisterwerk fragt nach Liebe und Freiheit angesichts erdrückender Doppelmoral und der Kürze des Daseins. Der junge Alfredo Germont und Violetta Valéry, eine Edelkurtisane der Pariser High Society, richten sich verliebt ein ruhiges Leben zu zweit auf dem Lande ein. Doch Alfredos Vater zwingt Violetta, die Verbindung aufzugeben, obwohl er von ihrer unheilbaren Krankheit weiß. Er fürchtet um den Ruf seiner Familie. Nach verzweifeltem Ringen willigt Violetta ein. Als Alfredos Vater seine fatale Forderung zurückzieht, ist es zu spät: Violetta stirbt in Alfredos Armen. Eine Kurtisane als Protagonistin? Das war für das Publikum der Uraufführung im Jahre 1853 starker Tobak. Doch schon bald wurde „La traviata“ zu einer der beliebtesten Opern überhaupt. Ein einziges Mal nur hat sich Giuseppe Verdi einem zeitgenössischen Sujet zugewandt, der „Kameliendame“ des Pariser Autors Alexandre Dumas d.J. Als Roman wie als Theaterstück hat Dumas dieses auf wahren Begebenheiten beruhende Geschehen literarisch gestaltet.

Verdi erfand dazu eine Musik von großer Eindringlichkeit, die dem Ausdruck von Emotionen viel Raum lässt: Freude und Überschwang, Klage und Verzweiflung. Der Hörer und Betrachter wird sogartig in die Handlung hineingenommen bzw. -gezogen, um ganz unmittelbar am Schicksal Violettas Anteil zu nehmen.

Aufführungsdauer: 2 Stunden 30 Minuten – inklusive einer Pause

Musikalische Leitung: Ettore Prandi
Regie: Marius Adam
Bühnenbild: Kathrin Kegler
Kostüme: Marie-Theres Cramer
Violetta Valéry: Luminita Andrei / Lilia-Fruz Bulhakova
Flora Bervoix, Annina: Natascha Dwulecki / Feline Knabe
Alfredo Germont: Ljuban Živanović / Guillermo Valdés
Giorgio Germont: Titus Witt / Leonhard Geiger
Barone Douphol: Leonhard Geiger / Cornelius Lewenberg
Gastone: Edilson Silva Junior
Dottore Grenvil: Cornelius Lewenberg / Robert Elibay-Hartog
Fotonachweise: © Patrick Sobottka