Die Sopranistin Oda Johansen entdeckte nach ihrem Bachelorstudium in Querflöte an der Hochschule der Künste Bern (2020) ihre Leidenschaft für den Gesang. Dank eines großzügigen Stipendiums konnte sie ihr Gesangsstudium bei Malin Hartelius in Bern aufnehmen und setzte ihre Ausbildung im Masterstudium bei Carolyn Grace James an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort. 2024 wurde sie in die renommierte Konzertexamensklasse aufgenommen. Ihre künstlerische Entwicklung wurde durch Meisterkurse bei Persönlichkeiten wie Dorothea Röschmann, Helmut Deutsch und Ulrike Sonntag entscheidend geprägt. Oda Johansen ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter ein LMN-Stipendium (2023), der Sonderpreis der Basel International Voice Competition (2021) und der SUISA-Preis (2020). Opernerfahrung durfte sie bereits in Rollen wie der Messaggiera in Monteverdis „Orfeo“ (2024) sammeln. Auch bei internationalen Festivals wie dem HIDALGO Festival in München (2023) überzeugte sie durch ihre Vielseitigkeit. Ihr Repertoire reicht von Barock bis zur Moderne und zeigt ihre große stilistische Bandbreite. In der Spielzeit 2024/2025 gab sie ihr Debüt an der Hamburger Kammeroper als Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“.