Taras Semenov, 1995 in der Ukraine geboren, ist Tenor und als Opern-, Konzert- und Liedsänger tätig.
In Hamburg war er bereits als Don Ottavio in „Don Giovanni“, als Tanzmeister in „Ariadne auf Naxos“ und als Lenski in „Eugen Onegin“ zu sehen. Außerdem wirkte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Uraufführung „Der verlorene Vater“mit.
Weitere Bühnenerfahrungen sammelte er unter anderem als Lui in „La notte di un nevrastenico“. Zuletzt sang er Prolog und Quint in Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ an der HMT Leipzig.
Semenov steht kurz vor dem Abschluss seines Masterstudiums an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig bei Prof. Caroline Stein. Zuvor absolvierte er sein Bachelorstudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Thomas Mohr. Seit seinem ersten Gesangsunterricht begleitet Espen Fegran seinen künstlerischen Weg; wichtige Impulse für Belcanto und Mozart erhält er von Peter Berne.
Auch als Konzertsänger ist er regelmäßig zu hören, unter anderem als Evangelist und Solist in Bachs „Weihnachtsoratorium“, in Mozarts „Requiem“ sowie in verschiedenen Bachkantaten. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Liedrepertoire. Semenov widmet sich intensiv den großen romantischen Zyklen, darunter Franz Schuberts „Die schöne Müllerin“ und Robert Schumanns „Dichterliebe“.
Mit seinem Projekt „Die schöne Müllerin – unterwegs“ ist er in verschiedenen Städten in Deutschland und Österreich zu hören. Die aktuelle Spielzeit endet im Künstlerhaus Wien.
2023 war Taras Semenov Stipendiat der Lied-Meisterklasse von Christoph Prégardien im Beethoven-Haus Bonn sowie Stipendiat der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. Im selben Jahr erhielt er außerdem den Förderpreis der internationalen Sängerakademie Schloss Hartenfels in Torgau.
In der Spielzeit 2026/27 gibt er sein Debüt am Allee Theater als Hans und Professor Süffle in „Der Vogelhändler“.


