Die rumänische Sopranistin Luminita Andrei studierte Gesang am Staatlichen Konservatorium George Enescu in Bukarest und schloss 2012 mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main ab. Sie gewann Preise 2012 beim internationalen Magda Olivero-Wettbewerb in Mailand und 2013 mit der Rolle der Gilda in der Schlossoper Haldenstein in der Schweiz (Chur). Bei den Bad Homburger Festspielen trat sie mit den Smetana Philharmonikern Prag in der Titelrolle von Massenets „Manon“ auf. In der Spielzeit 2021/22 sang sie die Vertraute in Strauss‘ „Elektra“ unter Kent Nagano an der Staatsoper Hamburg.
Mit Violetta in „La Traviata“ gab sie in der Spielzeit 2015/16 ihr Debüt im Allee Theater. Für ihre herausragende Leistung als Darstellerin der Giuseppina Strepponi in der Uraufführung von Mathias Husmanns „Verdi und die Dame mit Noten“ wurde sie mit dem „Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares 2016“ ausgezeichnet. Für ihre herausragende Darstellung der Titelrolle in „Maria Stuart“ hat Luminita Andrei 2025 den Rolf Mares Preis erneut gewonnen.
In der Spielzeit 2025/26 hat sie als Stella, Olympia, Antonia, Giulietta in „Hoffmanns Erzählungen“ mitgewirkt. 2026/27 steht sie als Norina in „Don Pasquale“ im Allee Theater auf der Bühne.


