DORNRÖSCHEN

Musikalisches Märchen von Sascha Jakob Mink. Mit Musik von Engelbert Humperdinck und Richard Wagner.

Premiere am 11. November 2023

Das Märchen von Dornröschen ist so kurz wie einfach: Böse Fee verwünscht unschuldiges Kind. Eine gute Fee mildert den Fluch ab. Alle schlafen ziemlich lange und am Ende rettet ein Prinz die Prinzessin und alle sind glücklich – bis auf die Fee?

Aber ist die Wahrheit so schwarzweiß? Nein, sagt die geheimnisvolle Schriftstellerin Imelda D. und präsentiert dem Publikum ihre Version der Geschichte.
Sie erzählt von einer Königin, die kein Kind bekommen kann und wie die Fee Dämonia ihr hilft. Bei der Taufe greift die Königin dann aber Dämonia an, weswegen diese aus Verzweiflung den Fluch ausspricht. Als sie fünfzehn Jahre später Rosabella kennenlernt und merkt, welch liebenswertes Mädchen die Prinzessin geworden ist, versucht sie vergeblich, ihren eigenen Fluch zu verhindern. Rosabella sticht sich an der Spindel und fällt in einen unendlichen Schlaf. Das ist mittlerweile fast genau 300 Jahre her und kein Prinz konnte den Fluch brechen. Nun bleiben noch drei Tage Zeit! Da hält es Miro nicht mehr auf seinem Platz im Publikum. Er will Rosabella retten und macht sich sofort auf eine abenteuerliche Suche, die ihn durch die ganze Welt bis hinauf zu Sonne, Mond und Sternen führt. Aber erst in der Unterwelt findet er die Lösung. Schafft Miro es noch rechtzeitig, Rosabella zu retten? Und was ist mit der mysteriösen Imelda D.?

Eine rasante Geschichte, die nicht an märchenhaften Bildern spart und zugleich eine Brücke ins Heute schlägt.

Empfohlen für alle ab 5 Jahren

Dauer ca. 1:30 h inkl. Pause

Musikalische Leitung / E-Piano: Makiko Eguchi / Myounghyun Kim
Regie: Sascha Jakob Mink
Bühne und Kostüme: Katia Diegmann
Dämonia / Imelda D.: Maren Meyer
Dornröschen, Fee 3, Drache, Mumie: Kristin Heil
Prinz Miro: Kevin Slavicek
Königin, Sonne: Jana Lou
Moderator, König, Mond: Florian Sellke
Frosch, Fee 1, Quecksilber: Eva Langer
Zeremonienmeister, Wind, Eisbär, Zwerg: Jonas Stüdemann
Fee 2, Meteorit, Frost: Sabine Krack
Fotonachweise: © Dr. Joachim Flügel und Patrick Sobottka