Davide Damiani, Bass-Bariton, ist in Tavullia (Pesaro, Italien) geboren und seit über dreißig Jahren international tätig. Seine umfassende musikalische Ausbildung in Gesang (in Wien bei KS Hilde Zadek und in Tel Aviv bei Tamar Rachum), Kontrabass, Komposition und Dirigieren absolvierte er am Conservatorio Rossini in Pesaro, am Conservatorio Arrigo Boito in Parma sowie am Conservatorio G. B. Martini in Bologna.
Sein Operndebüt gab er 1993 am Teatro Noga in Tel Aviv als Don Giovanni. Von 1995 bis 1999 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er sich in zentralen Rollen des Mozart-, Donizetti-, Verdi- und Puccini-Repertoires sowie in französischen und modernen Opern profilierte. Seither gastiert er an bedeutenden internationalen Bühnen und widmet sich gleichermaßen dem klassischen Repertoire wie der zeitgenössischen Musik.
Zu seinen jüngeren Engagements zählen unter anderem die Mitwirkung an der Uraufführung von Giorgio Battistellis „Il Teorema di Pasolini“ an der Deutschen Oper Berlin sowie „Die Unruhenden“ in der Regie von Christoph Marthaler an der Hamburgischen Staatsoper und eine szenische Version von Schuberts „Winterreise“ an der Staatsoper in Sofia.
2024 trat er bei der Sagra Musicale Malatestiana in Rimini sowohl als Sänger, Akkordeonist als auch als Dirigent in Arnold Schönbergs „Serenade op. 24“ sowie in den „Zwei Balladen op. 12“ hervor. Davide Damiani hat mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta, Nikolaus Harnoncourt, Marcello Viotti, Daniel Oren, Riccardo Chailly, Rafael Frühbeck de Burgos, Fabio Luisi, Carlo Rizzi, Philippe Jordan, Anton Guadagno, Zoltan Pesko, Lothar Koenigs, John Neschling, Julius Rudel, Gerd Albrecht sowie mit Regisseuren wie Franco Zeffirelli, Hans Neuenfels, Robert Carsen, David Pountney, Stephen Lawless, Cesare Lievi, Götz Friedrich, Daniele Abbado, Luc Bondy, Claus Guth und Christoph Marthaler zusammengearbeitet.
Seit Anfang 2025 ist Damiani Dozent am Johannes-Brahms-Konservatorium in Hamburg, wo er eine Gesangklasse leitet und zudem die Leitung des Opernstudios übernommen hat. In dieser Funktion widmet er sich intensiv der Ausbildung sowie der Bühnenvorbereitung junger Sängerinnen und Sänger.
In der Spielzeit 2025/26 ist er als erstmals am Allee Theater zu sehen und zu hören als Stimme des Neptun in „Idomeneo“.


