Anna Bolena

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Oper von Gaetano Donizetti | konzertante Aufführung

Musikalische Leitung, Konzept, Moderation, Einstudierung: Mathias Husmann ◼︎ Dirigat: Ettore Prandi ◼︎ Szenische Umsetzung: Birgit Scherzer

Untreue, Intrigen und mörderische Verwicklungen: In Donizettis fünfunddreißigster Oper ist alles drin, was eine zwingende Dramaturgie braucht. Kein Wunder, dass sie ihrem Schöpfer den späten, aber wohlverdienten Durchbruch und die Komponistenkrone des italienischen Musiktheaters seiner Zeit einbrachte.

Die Protagonisten seiner Schöpfung bevölkern unsere Bühne: Heinrich VIII., Anna Boleyn, Jane Seymour, Lord Rochefort, Lord Percy, der Page Smeton. Und Mathias Husmann, unserem Publikum bestens vertraut seit dem konzertanten Querschnitt durch Bellinis „La sonnambula“ sowie der Uraufführung seiner Oper „Verdi und die Dame mit Noten“ in der letzten Spielzeit, formt daraus einen kammermusikalischen Krimi.

Um seine Geliebte Johanna von Seymour ehelichen zu können und damit die eigene Untreue hoffähig zu machen, inszeniert Heinrich VIII. den Treuebruch seiner Frau, Anna Boleyn. Das klappt besser als geplant, denn der Page Smeton, selbst glühender Verehrer der Königin, wird zum unfreiwilligen Unterstützer des Vorhabens. In dieser Lage bleibt Anna nur noch ein Ausweg, um ihren Henkern zu entkommen. Wird sie ihn nutzen, wird sie sich ihrem Schicksal fügen – oder spielt das Schicksal sein ganz eigenes Spiel?

„Die Story ist brutal und haarsträubend, also: klasse! Die Verrenkungen der Tudor-Zeit und die Verrenkungen der Donizetti-Zeit lassen sich gut vorführen.“ (Mathias Husmann)


© ALLEE THEATER – Hamburger Kammeroper 2016 // © Fotos: Julian Scheinkönig // © Szenenfotos: Joachim Flügel